Mentale Stärke in der Examensvorbereitung – Psychologische Strategien für den Umgang mit chronischem Stress

 Seminarraum des CENTRAL/Lehrstuhl Prof. Berger im 5. OG des Gebäudes Bernhard-Feilchenfeld-Straße 9, 50969 Köln

Mentale Stärke in der Examensvorbereitung – Psychologische Strategien für den Umgang mit chronischem Stress

Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt, falls dies zum Veranstaltungszeitpunkt weitestgehend beschränkungsfrei möglich ist. Ansonsten wird sie online durchgeführt. Das Veranstaltungsformat können Sie der Erinnerungsemail entnehmen, die Sie ca. eine Woche vor der Veranstaltung erhalten.

Der monatelange Weg zum Examen gestaltet sich für viele Studierende als mentale Belastungsprobe. Intensives Lernen wird zum alltäglichen Begleiter und auch das Einteilen der eigenen Kräfte wird immer wichtiger. Unter Umständen kommt man irgendwann an einen Punkt, an dem man mit den umfassenden Anforderungen nicht mehr Schritt halten kann. Kommt ein Mangel an Erholung hinzu, sind auch Angstgedanken, Schlafprobleme oder Erschöpfungszustände keine Seltenheit. Werden die erlebte Belastung und das Gefühl von Überforderung zum Dauerzustand, ist das Entstehen von chronischem Stress wahrscheinlich.

Chronischer Stress gilt als wichtiger Risikofaktor für eine reduzierte Lebensqualität sowie zahlreiche psychische und körperliche Erkrankungen. In diesem Zusammenhang ist mentale Stärke eine wichtige Kompetenz, um in langanhaltenden Belastungsphasen widerstandsfähig zu bleiben. Psychologische Strategien zur Stressbewältigung bilden das Fundament für eine stabile mentale Verfassung.

Mit diesem Workshop können die Studierenden von einem Kursformat profitieren, das speziell für die psychologischen Bedürfnisse von Jurastudierenden während der Examensvorbereitung konzipiert wurde. Der Workshop basiert auf dem transaktionalen Stressmodell (Lazarus & Folkman, 1984; Lazarus, 2006) und vermittelt wesentliche Bewältigungsstrategien für langanhaltende Belastungsphasen. Der Workshop besteht aus insgesamt sechs Modulen. Die ersten drei Module widmen sich problembezogenen Bewältigungsmöglichkeiten und reduzieren individuelle Stressoren (1. Zeitmanagement, 2. Effektives Lernen und 3. Funktionale Denkroutinen). Die weiteren Module eröffnen emotionsbezogene Möglichkeiten der
Stressbewältigung und erweitern individuelle Ressourcen (4. Emotionsmanagement, 5. Entspannungstraining und 6. Soziale Unterstützung). Die Studierenden können das erworbene Wissen dabei stets auf typische Situationen in ihrer Examensvorbereitung anwenden. Für den Transfer in die Praxis werden individuelle und gruppenorientierte
Übungsformate berücksichtigt.

Hinweis für Masterstudierende: In dieser Veranstaltung werden keine benoteten Leistungsnachweise ausgegeben.

Teilnahmenachweis

Für die Teilnahme an dieser Veranstaltung erhalten Sie einen Teilnahmenachweis über den Erwerb von Schlüsselqualifikationen nach § 9 IV der Studien- und Prüfungsordnung.

Anmeldung

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Diese Veranstaltung liegt in der Vergangenheit

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